Stocklen Meilen

Die Parzelle Stocklen bietet eine einmalige Ausgangslage für eine Wohnüberbauung mit hohem Grad an Individualität und Privatsphäre, ist topografisch aber äusserst anspruchsvoll. Mit dem Ensemble von vier Bauten und einem dazwischenliegenden Hof trägt das Projekt all diesen Prämissen Rechnung und fügt sich in die Körnung der umliegenden Bebauung ein. Der Zugangshof ist Adresse, Begegnungs- und Aufenthaltsort zugleich und sichert durch seine räumliche Fassung die Privatheit der einzelnen Wohn­einheiten. Auf der Hangseite sind über dem durchgehenden, mauerartig ausgebildeten Sockelbauwerk sechs Wohnungen in zwei Volumen angeordnet, die alle vom Ausblick auf den See und die Berge profitieren. Die Gartentrakte der unteren beiden Häuser greifen in den gegen den See hin abfallenden Hang aus. Durch ihre feine Abstufung folgen sie dem Geländeverlauf auf selbstverständliche Weise. Die Wohnungstypologie ist durch das Prinzip des fliessenden Raums geprägt, der über die Diagonale geführte Ausblicke Grosszügigkeit schafft und so die Bezüge zwischen innen und aussen verstärkt.

PROJEKTDATEN

Standort:
Austrasse, Meilen

Auftraggeber:
Baugesellschaft Stocklen

Architekt: Burkard Meyer
Projektteam: Oliver Dufner (Verantwortlicher Partner),
Daniel Krieg, Adrian Meyer, Andreas Signer,
Gernot Westfeld (Projektleitung), Werner Knecht,
Cyril Kunz, Mirjam Zahn

Landschaftsarchitekt:
Haag Landschaftsarchitektur GmbH, Zürich

Programm:
Wohnüberbauung mit 16 Wohnungen

Studienauftrag Juni 2014, 1. Rang
Baueingabe Juni 2015
Realisierung ab 2016