Sportzentrum Kerenzerberg

Das Erweiterungs-Projekt schafft durch die Setzung eines markanten Hochbaus an der Hangkante einen baulichen Akzent. Südseitig wird die bestehende Sporthalle als topografischer Eingriff durch die neue Sporthalle mit Werkhof ergänzt. Diese beiden Interventionen führen zu einer stärkeren Fassung des Aussenraumes und ordnen die Anlage sowohl räumlich wie funktional neu. Der neungeschossige Unterkunftstrakt wird durch einen eingeschossigen Flachbau mit dem Hauptgebäude verbunden. Dabei ordnen zwei Lichthöfe die Struktur der neuen Gemeinschafts- und Theorieräume und führen Tageslicht ins Untergeschoss. Als Pendant dazu werden im Bereich der Sporthallen zwei weitere Lichthöfe gesetzt, welche an der Schnittstelle von Alt- und Neubau Tageslicht spenden. Davon ausgehend entwickelt sich die neue Sporthalle mit den längsseitig angeordneten Nebenräumen über drei Etagen und findet im Werkhof ihren oberen Abschluss. Das Sporthallendach wird analog zur nebenliegenden Halle als Aussensportplatz ausgebildet. Durch die Setzung der beiden neuen Programmteile wird das Untergeschoss zu einem Ort räumlicher und sozialer Vernetzung, welcher Bestand und Neubauten zur gewünschten Einheit verbindet. Die Neubauten treten als gegossene Betonkörper in den Dialog mit den ebenfalls in Beton ausgeführten Bestandesbauten. Durch die gestockte Oberfläche und die Beimischung eines beigen Sandes erfahren sie jedoch eine leichte Differenzierung.

PROJEKTDATEN

Standort:
Panoramastrasse, Filzbach

Auftraggeber:
Baudirektion Kanton Zürich, Hochbauamt

Architekt: Burkard Meyer
Projektteam Wettbewerb: Oliver Dufner, Daniel Krieg,
Adrian Meyer, Andreas Signer, David Müller,
Andreas Aeschbacher, Manuel Crepaz
Projektteam Planung: Oliver Dufner (Verantwortlicher Partner), Daniel Krieg,
Adrian Meyer, Andreas Signer, David Bossert (Projektleitung),
Isabel Baquero Cruz, Werner Knecht

Lanschaftsarchitekt: Vogt Landschaftsarchitekten AG, Zürich
Bauingenieur: Synaxis AG, Zürich
Gebäudetechnik: Kalt + Halbeisen AG, Zürich
Elektroingenieur: HKG Engineering AG

Projektwettbewerb Oktober 2015, 1. Rang
Realisierung 2018-2021