Psychiatrie Baselland Liestal

Um einen modernen und zeitgemässen Klinikbetrieb zu gewährleisten, wird der Campus der Psychiatrischen Klinik Baselland in den kommenden Jahren gemäss einem über das gesamte Areal reichenden räumlichen Konzept erweitert. Hinzu kommen neu die beiden Bauten «Haus im Wald» und «Haus am Hügel», in denen die Zentren für Alterspsychiatrie und für Krisenintervention untergebracht werden. Der Entwurf «Forel» entwickelt sich aus der Topografie und der Landschaft, welche die markanten Bauten der Klinik umgeben, und ergänzt den Campus im Südwesten um zwei zueinander ähnliche, gleichwohl aber eigenständige Figuren. Die prägnante Umgebung des Parkwaldes zieht sich dabei bis ins Projektgebiet hinein. Die weiten Wiesenflächen rund um die Neubauten werden mit Bäumen durchsetzt; es entsteht ein fliessender Übergang vom umliegenden Wald in eine parkähnliche Anlage, mit idealen Rückzugsorten für die Patienten. Der architektonische Entwurf schafft eine menschliche Umgebung und stellt für die Bedürfnisse von Bewohnern und Mitarbeitenden den räumlich und atmosphärisch passenden Rahmen bereit. Die Innenräume korrespondieren so miteinander, dass sie als überschaubare Einheiten eine Vielzahl von Kombinationen zulassen. Stationen, Stationsbüro, Erschliessung und Infrastruktur sind so zueinandergestellt, dass in einem geschlossenen System verschiedene Formen von Offenheit entstehen. Neue Erkenntnisse der medizinischen Disziplinen in Psychiatrie und Psychotherapie können so jederzeit innerhalb des vorgegebenen baulichen Rahmens umgesetzt werden.

PROJEKTDATEN

Projektwettbewerb 2017, 1. Rang

Standort:
Bienentalstrasse, Liestal

Auslober:
Psychiatrie Baselland, Liestal

Architekt, Generalplaner: Burkard Meyer
Projektteam Wettbewerb: Oliver Dufner, Daniel Krieg,
Adrian Meyer, Andreas Signer, Florian Baumgartner,
Dominic Spalt

Landschaftsarchitekt:
Vogt Landschaftsarchitekten

Nutzung: Zwei Klinikgebäude für insgesamt sechs Pflegestationen,
Option einer Erweiterung um ein Gebäude mit zwei Pflegestationen